Der Weg nach Hause oder: "Die Messerstecherei" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Christoph   
23. September 2006 - Da bis jetzt eigentlich alle Berichte absolut positiv waren, muss ich jetzt auch mal etwas negatives über Südafrika schreiben. Vor unserer Reise wurden wir von nahezu jedem Menschen gewarnt, dass es in Südafrika gefährlich sei, besonders in der Nacht. Auch bei unserer Ankunft wurden wir nochmal über die Sicherheitsverhältnisse und Sicherheitsmaßnahmen aufgeklärt. Anfangs noch beachtet, gerieten die Sicherheitsvorkehrungen immer weiter in Vergessenheit. Nach der Disco ging es zu Fuß nach Hause, alleine oder in einer kleinen Gruppe. Summerstrand machte einen verdammt sicheren Eindruck.
Tja, das war bis heute Nacht. Timo und ich waren gerade auf unserem Heimweg, als eine Person nach unserer Hilfe fragte. Anfangs beachteten wir ihn gar nicht, doch dann sahen wir, dass er stark blutete. Er erzählte uns, dass er von 5 Personen mit Messern attakiert worden sei. Zudem kam er aus Deutschland, also organisierten wir so schnell es ging ein Taxi. Anfangs haben wir noch versucht, die Polizei zu rufen, aber das kann man sich hier schenken. Mit dem Taxi ging es dann fix ins Krankenhaus, auf dem Weg dorthin hielten wir jedoch kurz bei einem Polizeiwagen an. Dort trafen wir eine Frau, die wir bald wiedersehen sollten.
Bei der Notaufnahme wurde der Taxifahrer entlohnt und der Patient sofort aufgenommen und behandelt. Wir warteten und versuchten herauszufinden wo er wohnt und wo seine Freunde sind. Aber das von ihm genannte Guesthouse existierte leider nicht - Pech gehabt!
Plötzlich kam auch noch die Frau von der Straße zu uns ins Krankenhaus. Sie wurde auch ausgeraubt, allerdings aus ihrem Auto heraus. Also Leute, keep your doors locked!!!
Sie hat uns dann nach einer Stunde nach Hause gefahren, wo wir unser Auto holten. Dann ging es wieder zurück ins Krankenhaus. Dort warteten wir weiter, bis die Operation beendet war und fanden heraus, dass er im Africa Beach wohnt - das kannten wir natürlich. Er wurde noch einmal durchgecheckt, als plötzlich Elna vom Africa Beach und ein Kumpel vom Patient ins Krankenhaus kamen. Ha, da hat Elna vielleicht geschaut, als sie uns gesehen hat Surprised
Kurze Zeit später konnten wir gehen, dem Patienten ging es soweit wieder ganz gut. Schön war auch zu sehen, dass nicht jedes Krankenhaus so versifft ist, wie das in Grahamstown. Das hier war echt top!!!

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass wir von nun an nur noch mit einem Taxi fahren - Versprochen!!!

MfG Jan Peters and Chrishan Fischer Wink
 
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