Tja, das war bis heute Nacht. Timo und ich waren gerade auf unserem
Heimweg, als eine Person nach unserer Hilfe fragte. Anfangs beachteten wir ihn gar nicht, doch dann sahen wir, dass er stark blutete. Er erzählte uns, dass er von 5 Personen mit Messern attakiert worden sei. Zudem kam er
aus Deutschland, also organisierten wir so schnell es ging ein Taxi.
Anfangs haben wir noch versucht, die Polizei zu rufen, aber das kann
man sich hier schenken. Mit dem Taxi ging es dann fix ins Krankenhaus,
auf dem Weg dorthin hielten wir jedoch kurz bei einem
Polizeiwagen an. Dort trafen wir eine Frau, die wir bald wiedersehen
sollten.
Bei der Notaufnahme wurde der Taxifahrer entlohnt und der Patient
sofort aufgenommen und behandelt. Wir warteten und versuchten
herauszufinden wo er wohnt und wo seine Freunde sind. Aber das von ihm
genannte Guesthouse existierte leider nicht - Pech gehabt!
Plötzlich kam auch noch die Frau von der Straße zu uns ins
Krankenhaus. Sie wurde auch ausgeraubt, allerdings aus ihrem Auto
heraus. Also Leute, keep your doors locked!!!
Sie hat uns dann nach einer Stunde nach Hause gefahren, wo wir unser Auto
holten. Dann ging es wieder zurück ins Krankenhaus. Dort warteten wir
weiter, bis die Operation beendet war und fanden heraus, dass er im
Africa Beach wohnt - das kannten wir natürlich. Er wurde noch einmal
durchgecheckt, als plötzlich Elna vom Africa Beach und ein Kumpel vom
Patient ins Krankenhaus kamen. Ha, da hat Elna vielleicht geschaut, als
sie uns gesehen hat

Kurze Zeit später konnten wir gehen, dem Patienten ging es soweit wieder ganz gut. Schön war auch zu sehen, dass nicht jedes Krankenhaus so versifft ist, wie das in Grahamstown. Das hier war echt top!!!
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass wir von nun an nur noch mit einem Taxi fahren - Versprochen!!!
MfG Jan Peters and Chrishan Fischer